Krankenstand: Depression im Spitzenfeld

Wenn sich Mitarbeiter krank melden, dann wird dem Boss immer öfter "Depression" als Ursache genannt. Das "Seelenleid" hat sich in den letzten Jahren ins Spitzenfeld der Krankenstandsgründe katapultiert. Immerhin gehen rund 13,3 Krankenstandstage pro Erwerbstätigen auf das Konto von psychischen Erkrankungen, 30 Prozent aller Berufstätigen leiden an psychischen Problemen. "Weil Depressionen nach wie vor ein Tabuthema sind, haben Mitarbeiter oft Probleme damit, die Sache beim Namen zu nennen. Sie lassen sich dann etwa wegen Rückenschmerzen krank schreiben", nennt die Psychotherapeutin Dr. Maria Brunner-Hantsch den Übergang zwischen Burn-out und einer leichten bis mittelschweren Depression ohnehin als fließend. "Und", so die Expertin, "ob eine Depression vorliegt, kann durchaus auch ein Allgemeinmediziner diagnostizieren. Meist liegen ja klassische Symptome wie Antriebslosigkeit, Unmotiviertheit, Schlaflosigkeit und mehr vor ? es kann aber auch zu starken körperlichen Beschwerden ohne organische Grundlage kommen. Alles Zeichen, dass nicht mehr genügend Ressourcen vorhanden sind."

(erschienen im neuen Grazer, Juli 2006)

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